Marokko im November – Wüste ich komme!

Es geht wieder los nach Maaaaaaroooookkoooooo!!! Juhu!!!! Bereits im April habe ich mir diesen Urlaub gebucht. Genauer gesagt die Flüge vom 08.11. – 19.11.2017 ab Memmingen nach Fes. Diesmal steht ganz weit oben mein Wunsch die Wüste zu sehen. Mit einem Dromedar durch die Sanddünen zu schaukeln, in einem Zeltcamp zu übernachten und die Sterne ganz klar am Himmel zu betrachten. Aber erst mal von Anfang an 🙂 

Am Mittwoch morgen fahren ich und meine Freundin Frauke vom Bodensee aus nach Memmingen. Es ist grau und kalt und wir freuen uns auf die vorhergesagten 26 Grad in Fes. Frauke begleitet mich zum ersten Mal auf einer Reise. Erst kurzfristig hat sie sich dazu entschlossen mitzukommen. Sie ist wie ich auch eine oriental Tänzerin und war aber noch nie in einem orientalischen Land. 

Pünktlich um 11.30 Uhr heben wir ab und durchbrechen die Wolkendecke. Bis zum Mittelmeer bleibt das auch so und dann sehe ich aber auch, dass wir über Palma de Mallorca fliegen. Eine Stunde später sehen wir dann schon die algerische Küste. Die Vorfreude steigt noch mehr 🙂 Nach nur 3 Stunden Flug kommen wir um 13.30 Uhr (marokkanische Zeit) an. „Ahlan wa sahlan fi maghrib“ (Herzlich Willkommen in Marokko). Zügig geht es durch die Passkontrolle und schon bald haben wir unseren Einreisestempel erhalten. Wir fahren mit dem Taxi um 120 Dirham zum Bahnhof und geben bei dem daneben gelegenen Supratours Station unser Gepäck ab. Am Abend um 20.30 Uhr geht es schon mit dem Nachtbus weiter nach Merzouga. 

Aber erst mal will ich beim König vorbei schauen. Wir fahren mit dem Taxi für 20 Dirham zum Königspalast. Hier in Fes darf man bis zum Tor und kann fotografieren und auch mal anklopfen. Ich versuche auch mein Glück, leider hat er mir nicht aufgemacht 😉 Wäre schön gewesen mit ihm Tee zu trinken. Vielleicht das nächste Mal. 

Weiter geht es zum Bab Boujloud. Das blaue Tor von Fes empfängt uns mit seinem Strahlen. Es ist schon späterer Nachmittag und wir gehen in das Café Clock um zu essen. Frauke kann es kaum fassen, dass wir kurzärmlig, auf einer Dachterrasse sitzend, mit Blick auf das Minarett der Medersa Bou Inania in Marokko sitzen. „Verrückt…, verrückt“. Ich werde von der Kellnerin Fatima Sarah freudig begrüßt. Sie kennt mich noch von meinen zwei Besuchen im September. Das Essen im Café Clock ist wie immer köstlich und ich kann jedem empfehlen hierher zu kommen. 

Wir verabschieden uns und gehen noch etwas durch den Souk, der allerdings schon am schließen ist. Mit dem Taxi wieder zurück bei der Supratours Busstation geht es durch die Nacht nach Merzouga. Für 200 Dirham fahren wir die ca. 8 Stunden lange Strecke und kommen müde aber aufgeregt um 05.00 Uhr an. Wir werden von Hassan abgeholt. Ihm gehört das Merzouga Experience. Dazu gehört in der Wüste ein Standard Camp, ein Luxus Camp und mehrere eigene Dromedare. Zudem hat er in Marrakesch noch ein Unternehmen, dass es ihm ermöglicht Touren über ganz Marokko zu organisieren. Mit dem Jeep geht es zu seiner Lodge. Wir bekommen ein Zimmer und können uns erst mal ausruhen. Um 07.30 Uhr gibt es Frühstück. Es gibt Kaffee, Tee, Msemen, Brot, verschiedene Marmeladen, Honig und gekochte Eier. Nach der Stärkung und einigen „Verrückt…, verrückt“ von Frauke legen wir uns nochmals hin. An richtiges Schlafen ist aber nicht zu denken. Wir sind viel zu aufgeregt dafür. Wir quatschen, lesen etwas, dösen vor uns hin und am frühen Nachmittag gehen wir raus und sehen so richtig zum ersten Mal die Erg Chebbi und Dromedare 🙂

Erg Chebbi Panorama

Dromedar auf Hand

 

Am Nachmittag reiten wir zusammen mit unserem Führer in die Sanddünen hinein. Es schaukelt sich toll auf einem Dromedar und wir genießen die Ruhe und sind fasziniert von der Wüste. Wir lassen Merzouga hinter uns. Der blaue Himmel von heute Mittag zieht langsam zu und wir können beobachten wie uns ein Sandsturm regelrecht einholt. Wir bekommen Turbane gebunden, damit wir etwas von dem Sand der durch die Luft fliegt geschützt sind. Frauke und ich haben trotzdem unseren Spaß, denn jeder kann bei wunderschönen Wetter auf Dromedaren durch die Wüste reiten, wir aber haben aber einen echten Sandsturm erlebt!

Nach nicht ganz einer Stunde kommen wir am Camp an. Wir werden schon erwartet und bekommen auch gleich unsere Zelte gezeigt. Das sind nicht irgendwelche Campingzelte, sondern sind richtig komfortable Zelte mit schönem großen Boxspringbetten, eigener Dusche, Waschtisch und sogar einer richtigen Toilette. Bald wird es schon dunkel und wir treffen uns in dem großen Zelt für das Abendessen. Es sind auch noch zwei Chinesinnen da, die in Frankreich arbeiten. Wir haben sehr viel Spaß zusammen und werden zudem von allen wunderbar umsorgt. Nach dem Essen gehen wir nach draußen an das Feuer und bei Trommelklängen sehen wir in die Sterne. Jetzt bin ich auch dran mit „Verrückt…, verrückt“ ❤

2 Kommentare zu „Marokko im November – Wüste ich komme!

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